Pflanzenschutz im Weinberg

Wir Winzer werden häufig gefragt ,,Spritz Ihr überhaupt die Weinstöcke?" Die Antwort in jedem Falle ist: Ja! Ohne Spritzungen würden die beiden Hauptkrankheiten Oidium und Peronospora unsere Erträge im Weinberg vernichten. Strenge Richtlinien regeln eindeutig, mit welchen Pflanzenschutzmitteln im Weinbau gearbeitet werden darf. Unsere Winzer welche Pflanzenschutzmittel ausbringen, verfügen über einen Sachkundenachweis. Dieser muss in regelmäßigen Abständen mit Lehrgängen verlängert werden.

Vorbeugen hilft

Mit einfachen Mitteln versuchen die Winzer Erkrankungen ihrer Reben zu vermeiden. Große Pflanzabstände, eine lockere Laubwand und ein kurzer Rebschnitt im Winter helfen genau so wie das ausbrechen zu eng stehender doppelter Triebe im Frühling und der regelmäßige Laubschnitt im Sommer. Natürlich ist die regelmäßige Bodenbearbeitung ebenfalls wichtig.

Pheromone gegen Traubenwickler 

Viele Winzer bekämpfen in ihren Weinbergen durch Pheromon-Duftstoffe die Traubenwickler. Diese werden an der Eiablage gehindert und können sich somit nicht entwickeln. Das reduziert den Einsatz von Giftstoffen.

Schadbilder